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Presse
gepostet am: Freitag, 22.10.2021, 10:10 Uhr

Die Veranstaltung „Vermessung der Demokratie – Ein Wilhelm-Leuschner-Portrait

Am 22. November findet die Veranstaltung  „Vermessung der Demokratie – Ein Wilhelm-Leuschner-Portrait“ im NATO um 19:00 Uhr statt!

Ein engagiertes, beeindruckendes Leben in spannender szenischer Inszenierung. Wer war der Mann, der das zivile Netzwerk um das Attentat des 20. Juli 1944 herum aufbaute? Wilhelm Leuschner war der Kopf der Untergrund-Gewerkschaft während der NS-Diktatur.

Jan Upleggern, Yumiko Tsubaki (Violine) und Maria Hinze (Klavier) präsentieren in spanender szenischer Inszenierung das das engagierte Leben einer beeindruckenden Person, die bereits zur Zeit des aufkommenden Nationalsozialismus zu einer der lautstärksten Verteidiger der deutschen Demokratie zählte.

Eine anschließende Diskussionsrunde setzt sich mit der Bedeutung Leuschners für unsere heutige Zeit auseinander.
Gast: Wolfgang Hasibether (Wilhelm-Leuschner-Stiftung Bayreuth)

Veranstaltungsort:
die naTo
Karl-Liebknecht-Straße 46
04275 Leipzig
https://www.nato-leipzig.de/
Eintritt kostenfrei

Bitte beachten Sie das Hygienekonzept
https://www.nato-leipzig.de/haus/hygienekonzept/

Um Anmeldung wird gebeten
https://leipzig-nordsachsen.dgb.de/
0341-211 09 55

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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gepostet am: Freitag, 22.10.2021, 8:10 Uhr

Gedenkaktion „Mahnwache und Stolpersteine Putzen“ 2021

Durch Putzpatenschaften ein Zeichen setzen! Noch 50 Steine sind offen.

Auch in diesem Jahr ruft der Erich-Zeigner-Haus e.V. zum bereits 14. Mal zur gemeinsamen Gedenkaktion „Mahnwache und Stolpersteine Putzen“ auf. Mit Ihnen wollen wir gemeinsam der Menschen gedenken, die Opfer des faschistischen Regimes geworden sind. Durch die Stolpersteine wurden ihre Namen der Vergessenheit entzogen – nun wollen wir diese durch die Putzaktion in der Gesellschaft wieder sichtbar machen.

Die Intention der Veranstaltung ist das Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. November 1938. Diese Pogrome bildeten einen weiteren Höhepunkt der beispiellosen Verfolgung und Entrechtung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern im gesamten ehemaligen Deutschen Reich. Im Rahmen einer deutschlandweiten Gedenkaktion beteiligen sich am 9. November zahlreiche Städte an den Mahnwachen und dem symbolischen Putzen der Stolpersteine.

Neben dem gewünschten Gedenken und Mahnen ist ein weiterer wichtiger Aspekt der alljährlichen Stolperstein-Reinigung zudem das Vorbeugen einer zunehmenden Verwitterung der Gedenksteine, deren Inschriften ohne eine regelmäßige Pflege mit der Zeit schlechter erkennbar werden. Deshalb rufen wir als Erich-Zeigner-Haus e.V. dazu auf, sich an der Putzaktion der Gedenksteine zu beteiligen und so eine „Putz-Patenschaft“ für Stolpersteine zu übernehmen.

Die Aktion „Mahnwache und Stolpersteine Putzen“ und die Einzelschicksale hinter den Stolpersteinen erinnern uns daran, dass wir nicht vergessen dürfen, wohin Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz führen können. Das Bewusstsein für die Vergangenheit begründet die Notwendigkeit und die Wichtigkeit für unser gemeinsames und öffentliches Eintreten für Demokratie, Weltoffenheit und Zivilcourage.

Weitere Informationen zum konkreten Ablauf des 9. Novembers 2020 werden im Laufe der nächsten Wochen hier erscheinen. Auch auf unserer Facebook-Seite werden wir regelmäßig über den aktuellen Stand der Gedenkaktion informieren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Rückmeldung.

 

Henry Lewkowitz, Geschäftsführer

Caroline Müller, Projektleiterin Gedenkaktion „Mahnwache und Stolpersteine Putzen“

Jugendprojekte
gepostet am: Montag, 18.10.2021, 14:10 Uhr

3.11 + 4.11 Stolpersteinverlegungen unserer Jugendprojekte

Ein Jahr voller Jugendprojekte neigt sich dem Ende entgegen und somit ist der Zeitpunkt erreicht, dass die Schülerinnen und Schüler durch die Stolpersteinverlegungen ihre Jugendprojekte abschließen.

Im Rahmen dieser Projekte setzten sich die Teilnehmenden genauer mit der Zeit des Nationalsozialismus und speziell mit der Verfolgung verschiedener Opfergruppen auseinander. Sie besuchten bedeutende Orte der deutschen Erinnerungskultur, suchten ehemalige Wohnorte der Verfolgten auf und recherchierten deren Biografien mithilfe von Dokumenten aus unterschiedlichen Archiven. Abschließend erstellten sie mit unserer Unterstützung einen Flyer und entwarfen ein Rahmenprogramm, welches die Stolpersteinverlegung begleiten wird.

Verlegt werden die Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig selbst und es würde uns freuen, wenn auch Sie an den Verlegungen teilnehmen.

Am 3. November 2021

  • Vier Stolpersteine für Familie Jolowicz
  • 15.00 Uhr, Ferdinand-Rhode-Straße, 04107Leipzig

Am 4. November 2021

  • Stolperstein für Frieda Baufeld
  • 9.00 Uhr, Karl-Liebknecht-Straße 31, 04435, Schkeuditz/OT Glesien

 

  • Stolperstein für Robert Arthur Niesar
  • 10.30 Uhr, Schloßstraße 1, 04683 Naunhof

 

  • Zwei Stolpersteine für Wilhelm und Martha Mühlberger
  • 12.00 Uhr, Straße des Friedens 41A, Frohburg/OT Flößberg

 

Genauere Informationen zu den Jugendprojekten und den Biografien der einzelnen Personen finde Sie auf unserer Homepgae, unter dem Punkt „Jugendprojekte.

Wir freuen uns über Ihr kommen!

Presse
gepostet am: Samstag, 16.10.2021, 14:10 Uhr

Keine Workshops mehr in 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

es freut uns sehr, dass unser Workshop-Angebot bei Ihnen auf so viel Zuspruch und Unterstützung stößt. Allein für den Dezember konnten wir nun eine weitere Workshopreihe in Leipzig und Umland realisieren. Unsere Referent*innen werden also mit Schulklassen von Oberschulen, Gymnasien als auch Berufsschulen genauer über die Themen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Nationalismus als auch Erinnerungskultur und Alltagsrassismus sprechen und somit wichtige Demokratiearbeit leisten. Angebote in Hörsälen mit Studierenden sind auch Teil dieser mehrteiligen Workshopreihe.

Aufgrund unseres hohen Anspruchs an unsere Arbeit mit Teilnehmenden vor Ort ist für dieses Jahr somit auch unsere Kapazitätsgrenze erreiche – das heißt: für 2021 sind leider keine weiteren Workshops mehr möglich. Gerne realisieren wir jedoch neue Angebote gemeinsam mit Ihnen für das nächste Jahr.

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gepostet am: Donnerstag, 14.10.2021, 10:10 Uhr

Gemeinsam für mehr Demokratie – die Demokratiejahreskonferenz der PfD Nordsachsen

Mittels unserer Vereinsarbeit setzen wir uns bereits seit über 20 Jahren für Vielfalt, Demokratie und gegen Diskriminierung in Leipzig und ganz Sachsen ein. Um die Gestaltung unserer bildungspolitischen Arbeit immer weiterzuentwickeln und voranzutreiben, ist es wichtig, auch mit anderen Initiativen und Vereinen zusammen zu arbeiten und gemeinsam auf eben diese Fragestellungen zu blicken.

Am 12.10.2021 fand in diesem Sinne die Jahresdemokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie (PfD) Nordsachsen in Eilenburg statt. Gemeinsam mit über 50 weiteren Mitgliedern, stellte der Erich-Zeigner-Haus e.V. Ideen auf, wie bildungspolitische Arbeit in Nordsachsen in Zukunft aussehen kann, welche Ziele aufgestellt werden können und durch welche Mittel, Jugendliche weiterhin an politische Entscheidungsprozesse herangeführt werden könnten.

Generell ist es dem Erich-Zeigner-Haus e.V. wichtig, mit Initiativen zusammenzukommen, welche ebenfalls die Werte und Prinzipien unserer Demokratie nach außen tragen, schützen und somit für den Erhalt dieser einstehen, auch und insbesondere im ländlichen Raum Sachsens.

Zudem engagierte sich der Verein im Rahmen des Projekts „Misch mit! Miteinander Vielfalt (er)leben“ im Landkreis Nordsachsen, welches auch durch die PfD gefördert wird. Innerhalb dieses Projekt geht es darum, kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Hierfür ist auch eine Postkarten- und Plakataktion ins Leben gerufen worden, innerhalb welcher auch Henry Lewkowitz, Geschäftsführer Erich-Zeigner-Haus e.V., seine Motivation zur Arbeit gegen Rechtsextremismus vorstellt.

Du bist engagiert im Landkreis Nordsachsen? Dann #mischmit und lass uns das demokratische Engagement des Landkreises und seiner Mitmenschen sichtbar machen!

 

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gepostet am: Mittwoch, 13.10.2021, 14:10 Uhr

Der Erich-Zeigner-Haus e.V. wird Mitglied der AG „Orte der Demokratiegeschichte“

Da es sich bei Demokratie nicht um einen festen Zustand, sondern einen dynamischen Prozess handelt, ist es notwendig, sich zusammenzuschließen und gemeinsam den ständigen Entwicklungen und Veränderungen, die die Demokratie mit sich bringt, gerecht zu werden. Im Sinne dieser Aufgabe ist der Erich-Zeigner-Haus-Verein seit diesem Jahr Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte.“

Die AG „Orte der Demokratiegeschichte“ macht es sich zur Aufgabe, Zivilcourage und demokratische Teilhabe im ganzen Bundesgebiert anzuregen. Die Wahrnehmung deutscher Demokratie- und Freiheitsgeschichte soll sowohl lokal und regional, als auch bundesweit gefördert werden, um bundesweit eine Sensibilität für die Gefährdung des demokratischen Grundkonsenses zu steigern.

Der Erich-Zeigner-Haus e.V. setzt sich seit mehreren Jahrzehnten gegen die Demokratieverachtung und Fremdenfeindlichkeit ein und arbeitet zu diesen Themen vor allem in Leipzig, aber auch darüber hinaus in ganz Sachsen. In Form von Schüler:innenprojekten, Workshops, aber auch durch Lesungen und Vorträge setzt der Verein Zeichen für gelebte Demokratie und Zivilcourage und unterstützt somit aktiv die Erhaltung und Verbreitung demokratischer Werte, besonders innerhalb der jüngeren Generation.

Gemeinsam mit über 70 weiteren Mitgliedern und somit auch Orten der Demokratiegeschichte wird unser Verein somit aktiv, um die Teilhabe an politischen und gesellschaftlichen Willensbildungsprozessen zugänglicher zu machen, eigene Handlungsspielräume im Sinne demokratischer und freiheitlicher Traditionen zu erkennen und zu gesellschaftlichem Engagement anzuregen.

Am 7. und 8. Oktober 2021 kamen die Mitglieder der AG „Orte der Demokratiegeschichte“ in Berlin zu ihrer Jahreskonferenz zusammen und überlegten gemeinsam, wie sie ihrer Aufgabe in der zukünftigen Demokratieentwicklung weiterhin gerecht werden könnten. Im Fokus der Tagung standen vier Themenkomplexe: zu Beginn wurde sich auf die Themen „Vorzeit der Demokratiegeschichte vor 1789“ und „Demokratische Frauenbewegungen“ konzentriert. Später rückten die Themen „Migrations- und Demokratiegeschichte“ und „Protest und soziale Bewegungen nach 1945“ in den Mittelpunkt der Tagung. Anlass bot hierfür das durch die Bundesregierung erarbeitete Rahmenkonzept zur Weiterentwicklung der Orte deutscher Demokratiegeschichte. Seinen feierlichen Abschluss fand die Veranstaltung am Freitagnachmittag mit einem Empfang beim Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, welcher die Arbeitsgemeinschaft zu sich einlud.

Termine
gepostet am: Mittwoch, 13.10.2021, 13:10 Uhr

„Politische Polarisierung in digitalen Zeiten“ – Vortrag von Holger Marcks am 27.10.2021

Im vergangenen Jahrzehnt haben rechtsextreme Kräfte in vielen Ländern große Raumgewinne erzielt. Zu ihnen gesellen sich neuerdings verschwörungsideologische Bewegungen, die den demokratischen Diskurs gefährden, während die politische Polarisierung insgesamt zunimmt. Dass diese Prozesse auch, wenn nicht gar entscheidend, durch die sozialen Medien befördert werden, darüber besteht indessen kaum mehr Zweifel. Wie aber hängen Rechtsextremismus, Verschwörungsbewegungen und Polarisierung genau mit der Digitalisierung zusammen? Welche Interaktionsdynamiken greifen dabei ineinander?

Nachdem das ursprünglich im Juli geplante Seminar krankheitsbedingt ausfallen musste, freuen wir uns, Sie erneut am 27. Oktober 2021 von 18.00 – 20.00 Uhr ins Erich-Zeigner-Haus einladen zu können. In dem Vortrag wollen wir gemeinsam mit dem Referenten Holger Marcks näher beleuchten, wieso sich die Propaganda von extremistischen Akteuren so gut in die sozialen Medien einfügt – und warum im digitalen Kontext nicht nur Extremisten für die Demokratie zum Problem werden. Denn durch das postredaktionelle Prinzip der sozialen Medien erleben wir eine Konjunktur des Postfaktischen, mit der sich nicht nur das rechtsextreme und verschwörungsideologische Potenzial erweitert. Es erschwert auch generell die demokratische Verständigung, wenn sich geteilte Wahrheiten auflösen und noch mehr zu einer Frage der Identität werden.

Holger Marcks ist Sozialwissenschaftler und Co-Autor des Buches „Digitaler Faschismus. Die sozialen Medien als Motor des Rechtsextremismus“, das im letzten Jahr im Dudenverlag erschien. Er forscht insbesondere zu Radikalisierungsprozessen im digitalen Kontext und ist assoziiert mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg sowie der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt.

Die Moderation des Abends übernimmt Emily Bandt. Sie studierte Germanistik (B.A.) und Kulturwissenschaften (M.A.) an der Universität Leipzig und arbeitete im Rahmen ihres Masterstudiums soziologisch und historisch zu den Themenfeldern Rechtsterrorismus sowie Rechtsextremismus und Gender. Seit 2021 ist sie Projektreferentin im Erich-Zeigner-Haus e.V. in Leipzig.

Anmeldungen sind bis 24. Oktober über veranstaltungen@erich-zeigner-haus-ev.de möglich.

Eintritt: frei

Hygienekonzept: Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mundnasenschutzes (OP-Maske/FFP2-Maske) & Zugang zur Veranstaltung nach der 3G-Regelung (d.h. Geimpfte, Genesene und Getestete*)

 

*Als getestet gilt jemand, der ein tagesaktuelles negatives Testergebnis von einer offiziellen Teststation vorlegen kann. Wir begrüßen es, wenn auch Geimpfte und Genesene aus solidarischen Gründen vorab zuhause einen Selbsttest durchführen.

Presse
gepostet am: Samstag, 09.10.2021, 11:10 Uhr

Zum zweiten Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags in Halle (Saale)

Heute vor zwei Jahren, am 09. Oktober 2019 versuchte der Rechtsterrorist Stephan B. mithilfe selbstgebauter Waffen und Sprengsätzen einen antisemitisch motivierten Anschlag auf die Synagoge in Halle zu verüben. Zu diesem Zeitpunkt beging die dort versammelte Gemeinde Jom Kippur, den höchsten jüdischen Feiertag. Der Versuch, gewaltvoll in die Synagoge einzudringen, scheiterte, woraufhin er die Passantin Jana L. und wenig später Kevin S. in einem Dönerimbiss erschoss. Im vergangenen Jahr wurde der Täter zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.

Das im Vorfeld veröffentlichte „Manifest“, die Äußerungen des Täters während der Tat, die er per Livestream übertrug, sowie die Aussagen während des Gerichtsprozesses zeugen von dem antisemitischen, rassistischen, misogynen und verschwörungsideologischen Weltbild des Rechtsterroristen, auf dessen Grundlage er seine Tat legitimierte.

Der Anschlag muss klar in einer langen Kontinuität des Antisemitismus in Deutschland verortet werden, die sich unter anderem anhand einer Vielzahl antisemitischer Straf- und Gewalttaten seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zeigt. Ebenso muss auf die Kontinuität antisemitisch motivierten Rechtsterrorismus verwiesen werden. Beispielhaft lässt sich hier etwa der Mord an dem jüdischen Verleger und Rabbiner Shlomo Lewin und seiner Lebensgefährtin Frieda Poeschke im Jahr 1980 durch ein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann nennen.

Der Kampf gegen jede Form des Antisemitismus bleibt unverzichtbar – zu jeder Zeit.

Wir gedenken Jana L. und Kevin S., unsere Solidarität gilt den Überlebenden und Angehörigen.

Termine
gepostet am: Dienstag, 05.10.2021, 13:10 Uhr

Ausstellungseröffnung am 8. Oktober um 16:00 Uhr

Am 8. Oktober um 16:00 Uhr wird die Ausstellung „Archen im Meer der Gnadenlosigkeit“, im 1. OG vom Erich-Zeigner-Haus e.V. eröffnet

Die Ausstellung wird von acht SchülerInnen vom Friedrich-Schiller-Gymnasium präsentiert, die ein „Stille Helden“ Projekt über Georg Jünemann und seine Tochter Josephine Hühnerfeld machen. Die beiden haben die dreiköpfige jüdische Familie Leopold während der NS-Zeit bei sich versteckt und ihnen so das Leben gerettet.

Die Ausstellung beschreibt Schicksal von der Familie Leopold und die Rettungsaktion, die die „Stillen Helden“ Georg Jünemann und Josephine Hühnerfeld durchgeführt haben. Neben der Ausstellung soll in Zukunft in Leipzig auch eine Gedenktafel an dem ehemaligen Wohnhaus von Georg Jünemann und Josefine Hünerfeld in der Jägerstraße 15 an die Heldentat erinnern. Die Ausstellung wird bis zum 15. Dezember zugänglich sein.

Ehrengäste am 8. Oktober werden Achim und Dorothee Jünemann sein, die Nachfahren Georg Jünemanns, mit denen die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld auch ein Zeitzeugengespräch führen werden.

In dieser Zeit gilt bei den Veranstaltungen im Erich-Zeigner-Haus e.V. die 3-G-Regel. Sie können sich gerne über die Mailadresse 9ternovember@erich-zeigner-haus-ev.de anmelden.

 

Wir freuen uns über ihren Besuch!

Termine
gepostet am: Freitag, 24.09.2021, 13:09 Uhr

Was bedeutet es heute, jüdisch in Deutschland zu sein? – Begegnung & Gespräch mit Peter Schüler

Jüdisches Leben existiert seit circa 1700 Jahren im deutschsprachigen Raum, dennoch halten sich die Kenntnisse der Deutschen über den jüdischen Glauben in Grenzen. Um der Vielseitigkeit des jüdischen Lebens gerecht zu werden, möchten wir sie am Freitag, den 8. Oktober 2021, zu unserer Veranstaltung „Was bedeutet es heute, jüdisch in Deutschland zu sein? – Begegnung & Gespräch mit Peter Schüler“ einladen.

Schüler selbst ist heute Leiter der Fachstelle Antisemitismus am Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäische jüdische Studien der Universität Potsdam und seine Biografie bietet vielfältige Einblicke in jüdisches Leben in Deutschland.  Diese umfasst beispielsweise die Fluchtgeschichte seiner Eltern, seine Kindheit als Sohn jüdischer Eltern in der damaligen DDR und seine politische Karriere in der wiedervereinigten Bundesrepublik. Im Rahmen einer Begegnung mit Peter Schüler wollen wir gemeinsam darüber sprechen, was es heute heißt, jüdisch zu sein.

Moderiert wird die Veranstaltung von Thekla Funke.

Eintritt: frei

Hygienekonzept: Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mundnasenschutzes (OP-Maske/FFP2-Maske) & Zugang zur Veranstaltung nach der 3G-Regelung (d.h. Geimpfte, Genesene und Getestete*)

Zur besseren Planung bitten wir um formlose Voranmeldung per Mail an veranstaltungen@erich-zeigner-haus-ev.de

Weitere Informationen zum Referenten und der Veranstaltung finden Sie auf unserer Facebookseite.

 

*Als getestet gilt jemand, der ein tagesaktuelles negatives Testergebnis von einer offiziellen Teststation vorlegen kann. Wir begrüßen es, wenn auch Geimpfte und Genesene aus solidarischen Gründen vorab zuhause einen Selbsttest durchführen.

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