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gepostet am: Montag, 07.06.2021, 12:06 Uhr

„Verfemte Musik“ – Konzert im Rahmen der Jüdischen Woche 2021

Die „Jüdische Woche“, die in Leipzig zum bereits 14. Mal gefeiert wird, ist in diesem Jahr eine ganz besondere: sie ist Teil der bundesweiten Feierlichkeiten im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Wie schon in den vergangenen Jahren widmet sich die „Jüdische Woche“ im Rahmen unterschiedlichster Veranstaltungen, Konzerte, Lesungen, Gespräche und Kulturangebote der Vielfalt der jüdischen Kunst und Kultur, um ferner die Bedeutung derselben sowie die Erinnerung an die jüdische Geschichte für Deutschland und Europa wachzuhalten.

In diesem Jahr sind erneut mehr als 60 Institutionen und Vereine am Programm beteiligt, die insgesamt mehr als 120 digitale und analoge Veranstaltungen vorbereitet haben. Auch wir beteiligen uns am Programm und möchten in die historischen Räumlichkeiten des Erich-Zeigner-Hauses zu einer besonderen Gelegenheit einladen.

Am 02. Juli laden wir Sie und Euch von 19.00 bis 20.30 Uhr zu einem 90-minütigen Konzert des „DuoWaltherBosch“ im authentischen Ambiente und am Flügel Erich Zeigners ein. Die Musikerinnen Cornelia Walther (Violoncello) und Vanessa Bosch (Klavier) präsentieren ausgewählte Werke der „verfemten Musik“ – im Nationalsozialismus verbotene Musikstücke jüdischer Musiker*innen – und rufen sie ihrem Publikum so auf besondere Weise wieder ins Gedächtnis.

Die für das Konzert ausgewählten Werke sollen dabei nicht nur das Ausmaß der jüdischen Verfolgung unter dem NS-Regime verdeutlichen und daran erinnern, sondern ferner mit Blick auf den fortbestehenden Antisemitismus mahnen.

Cornelia Walther [Violoncello]
arbeitet im Bereich des Kulturmanagements für das Kammermusikfest Sylt und die Konzertreihe MUSICA+ und leitet die Abteilung ‚Kinderkonzerte‘. Darüber hinaus ist sie als Pädagogin und Studio-Cellistin im Raum Frankfurt tätig.

Vanessa Bosch [Klavier]
unterrichtet Klavier, Orgel und Korrepetition. Sie lehrt an der Kunstuniversität Graz und ist als freischaffende Musikerin tätig.

Gemeinsam gehen sie als DuoWaltherBosch einer regen Konzerttätigkeit nach, im Rahmen derer sie auch mit dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Fritz Bauer Institut sowie der Henry und Emma Budge-Stiftung kooperierten.

Als historisch-politischen Bildungsangebot für Jugendliche bieten sie Workshops über Werke verfemter Musik jüdischer Musiker*innen aus der Zeit des Nationalsozialismus an.

Anmeldung

Das Konzert findet unter Berücksichtigung eines entsprechenden Hygienekonzeptes statt. Aufgrund der dadurch begrenzten Anzahl an Plätzen bitten wir um verbindliche Voranmeldungen zur Teilnahme unter veranstaltungen@erich-zeigner-haus-ev.de (Anmeldefrist: 30. Juni 2021).

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein tagesaktuelles negatives Corona-Testergebnis oder ein Nachweis über eine Impfung (mind. 14 Tage nach Zweitimpfung).
Der Nachweis der Negativtestung ist entsprechend der aktuellen Regelungen zu erbringen – wir bitten hier um Selbstinformation.

Hausrecht
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. V.i.S.d.P. Henry Lewkowitz

 

Die Veranstaltung wird gefördert und unterstützt durch die Holger-Koppe-Stiftung, die F.C. Flick Stiftung und das Kulturamt der Stadt Leipzig.

 

 

Termine
gepostet am: Montag, 31.05.2021, 16:05 Uhr

„Die Rolle der Frau in der Neonazi-Szene“ – Online-Seminar

Am 16. Juni 2021 laden wir Sie und Euch herzlich zur Teilnahme am Online-Seminar mit dem Titel „Die Rolle der Frau in der Neonazi-Szene“ ein.

Im Rahmen des Seminars, welches im virtuellen Raum stattfinden wird, behandelt die Referentin des Abends, Andrea Röpke, Themen rund um die in der Neonazi-Szene organisierten Frauen.

Dabei wird sie uns einen Einblick in die sehr unterschiedlichen Vorstellungen über die Rolle der weiblichen Kameradinnen und die Umsetzung des ideologischen Rollen- und Familienbildes innerhalb der Szene geben. Ferner wird auch thematisiert, welche Funktionen Frauen in der rechten Szene außerhalb der Kindererziehung übernehmen, welche Taktiken dahinterstehen können und welche Beweggründe es für Frauen geben kann, sich einer so antifeministischen Szene anzuschließen. Weitere spannende Fragen können in der anschließenden offenen Diskussion geklärt werden.

Andrea Röpke
publiziert seit den 1990er Jahren zu den Themenschwerpunkten Rechtsextremismus und Neonazismus und wurde mehrfach für ihre Insider-Reportagen ausgezeichnet, in denen sie sich u.a. mit den Freien Kameradschaften und der Heimattreuen Deutschen Jugend befasste. Sie veröffentlichte unterschiedliche Bücher zur völkischen Kindererziehung sowie zur Rolle der Frau in der Neonazi-Szene, wie z.B. das Buch „Mädelssache! Frauen in der Neonazi-Szene“, welches 2006 erschien und in Zusammenarbeit mit Andreas Speit entstand. Zuletzt veröffentlichte sie ebenfalls zusammen mit Andreas Speit das Buch „Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos“ im Jahr 2019. Zudem schreibt sie für die Zeitschrift „Der Rechte Rand“ und unterstützt regelmäßig für die „Bundeszentrale für politische Bildung“.

Durch den Abend wird uns Paula Roos moderieren, die das Seminar im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres im Erich-Zeigner-Haus e.V. organisierte.

Wie auch bei unseren letzten Online-Veranstaltungen bitten wir um eine Voranmeldung zur Teilnahme am ZOOM-Seminar in Form einer formlosen E-Mail an veranstaltungen@erich-zeigner-haus-ev.de
Anmeldungen sind bis zum 13. Juni möglich.

Nach Ablauf des Anmeldungszeitraumes wird der Zugangslink dann an alle angemeldeten Personen per Mail versandt.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmende und ein spannendes Seminar.

 

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.      
V.i.S.d.P. Henry Lewkowitz

Presse
gepostet am: Freitag, 21.05.2021, 9:05 Uhr

Dritte Stolperstein-Schändung in Geithain innerhalb von 4 Wochen

Am Dienstag wurde nun bereits zum dritten Mal der Stolperstein von Paul Weise geschändet, der erst vor 4 Wochen von einer Projektgruppe der Paul-Guenther-Oberschule Geithain verlegt worden war. Seither wurde der Stein nach jedem Schändungsversuch erneut von den Schülerinnen und Schülern in Begleitung durch das Flexible Jugendmanagement im Landkreis Leipzig geputzt. Wir bedanken uns für das Durchhaltevermögen und Engagement der Schüler:innen und blicken beschämt auf dieses Zeugnis fehlenden Respekts gegenüber Opfern von NS-Verbrechen.

Es sind diese Vorfälle, welche uns vor allem im Leipziger Land begegnen, die uns nachhaltig beschäftigen. Und wenngleich die mehrfache mutwillige Beschädigung von Stolpersteinen als ein Rückschlag empfunden werden kann, so zeigen uns Taten wie diese doch auch – wenn auch schmerzhaft – erneut die Wichtigkeit der erinnerungskulturellen Projekte auf. Sie sind es, die hoffentlich zukünftig einen Beitrag dazu leisten werden, dass noch mehr Menschen in unserer Gesellschaft auch die politische Dimension von Erinnerung begreifen und dort laut und aktiv werden, wo sie missachtet oder gar verhöhnt wird.

Vielen Dank an das Flexible Jugendmanagement für die anhaltende Dokumentation der Schändungen sowie für die Pflege des Gedenksteins.

Schändungen wie diese können und sollten im Übrigen immer gemeldet werden.
Möglich ist dies z.B. über ChronikLE, die sich der Dokumentation faschistischer, rassistischer und diskriminierender Ereignisse in und um Leipzig verschrieben haben.

Presse
gepostet am: Mittwoch, 19.05.2021, 12:05 Uhr

Stellungnahme zu den aktuellen antisemitischen Ereignissen in Deutschland

Nicht nur im Zusammenhang mit der erneuten Eskalation des Jahrzehnte währenden Konflikts zwischen Israel und den Palästinenser*innen ist in Deutschland ein erhöhtes Aufkommen antisemitischer Vorfälle zu verzeichnen. Laut dem Bericht zur Politisch motivierten Kriminalität 2020 (PMK 2020) des BMI ist die Anzahl antisemitisch motivierter Straftaten um 15,7% zum Vorjahr gestiegen. Deutlich wird diese Entwicklung auch anhand zahlreicher Geschehnisse der vergangenen Wochen: So setzte eine Personengruppe in Münster vor der örtlichen Synagoge eine Israel-Flagge in Brand. Zusätzlich wurden Beschädigungen von Denkmälern und jüdischen Einrichtungen gemeldet. Auch in Leipzig häufen sich die Meldungen antisemitischer Ereignisse:

Am 08. Mai wird eine junge israelische Studentin in Leipzig-Gohlis von einer Anwohnerin antisemitisch bedroht und angegriffen. Nur zwei Tage später wird das Schaufenster eines Ladenbesitzers auf der Eisenbahnstraße mit einem Davidstern und einem ‚Q‘ beschmiert. Letzteres nimmt Bezug auf die antisemitische Verschwörungsideologie QAnon. Auf einer Demo, die am 15. Mai unter dem Motto „Freiheit für Palästina“ in Leipzig abgehalten wird, werden antisemitische Parolen skandiert. Im Vor- und Nachgang der Demo kam es außerdem zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gegenüber Teilnehmenden der Israel-solidarischen Gegenkundgebung. Ebenso wurde am 16. Mai ein Denkmal in der Gottschedstraße, das an die im Nationalsozialismus zerstörte Synagoge erinnert, mit Farbe beschmiert. Ob es sich hierbei um ein politisches Motiv handelt, wird aktuell polizeilich geprüft.

Der Erich-Zeigner-Haus e.V. verurteilt entschieden jegliche Form von Antisemitismus! Mit unserer historisch-politischen Bildungsarbeit im Allgemeinen sowie den Stolperstein-Projekten im Besonderen ist es uns ein dringendes Anliegen, über die Vergangenheit und Gegenwart des Phänomens zu informieren. Nicht zuletzt ist die Aufklärung über dessen Erscheinungsformen, insbesondere gegenwärtiger Formen wie dem israelbezogenen und sekundären-schuldabwehrenden Antisemitismus, von besonderer Relevanz, um ihr (Fort-)Wirken in der Gegenwart aufzuzeigen und ihnen entgegenzutreten. Die aktuelle Situation kann und darf nicht Anlass dazu geben, Jüdinnen und Juden in Deutschland für die Geschehnisse in Verantwortung zu ziehen. Bei den genannten Vorfällen handelt es sich mitnichten um eine bloße Kritik an der aktuellen Politik der israelischen Regierung, sondern klar um Antisemitismus und einen Angriff auf das jüdische Leben in Deutschland.

Unser aller Aufgabe ist es, sich entschieden gegen jede Form von Judenfeindlichkeit zu positionieren und uns solidarisch mit den hiervon betroffenen Jüdinnen und Juden zu zeigen.

Presse
gepostet am: Mittwoch, 12.05.2021, 14:05 Uhr

Dezentrales Stolpersteine Putzen am 08. Mai 2021 – ein Rückblick & Dank

Am vergangenen Samstag wurden anlässlich des 76. Jahrestags der Befreiung in Leipzig Stolpersteine geputzt. Das Putzen der Steine stand dabei wie immer nicht nur sinnbildlich für das Erinnern an die individuellen Schicksale aller Opfer, sondern es sollte vor allem auch mahnen und daran erinnern, wohin Menschenfeindlichkeit und Intoleranz, Hass, Hetze und Ausgrenzung führen können. Dies alles bestätigt uns darin, an unseren demokratischen Werten festzuhalten und uns für Weltoffenheit, Toleranz und Zivilcourage zu engagieren – gegenwärtig und zukünftig. Hierfür ist es entscheidend, dass wir uns auch weiterhin aktiv mit unserer Vergangenheit beschäftigen und diese aufarbeiten, uns unsere geschichtliche Verantwortung ins Gedächtnis rufen und das Bewusstsein dafür darin verankern.

Wir möchten uns heute bei allen bedanken, die unseren Aufruf zur Teilnahme am Dezentralen Putzen weitergeleitet und/oder sich die Zeit genommen haben, sich daran zu beteiligen und somit gemeinsam auf die Wichtigkeit der Erinnerung hinzuweisen.

Vielen Dank auch an den Leipzig. Courage zeigen! e.V., an das Aktionsnetzwerk ‚Leipzig nimmt Platz‘, an die Fraktion DIE LINKE im Stadtrat zu Leipzig sowie an die Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft ‚Auseinandersetzung mit dem NS‘ (SLAG) und einige weitere für das Teilen des Aufrufs sowie für das eigene Wirken am 08. Mai – denn nicht nur wir riefen zum Gedenken auf.

Auch die DIE LINKE Leipzig organisierte eine dezentrale Gedenkveranstaltung, welche am sowjetischen Ehrenmahl auf dem Leipziger Ostfriedhof am Morgen des Tages stattfand. Eine ähnliche Gedenkveranstaltung wurde in Chemnitz organisiert und in Dresden fand eine Mahnwache von „Herz statt Hetze“ statt, die sogar über einen Livestream mitverfolgt werden konnte. Es erfreut uns, zu sehen, dass sich doch einige Vereine, Initiativen und Engagierte um kreative Lösungen für die derzeit erschwerte Situation mit Blick auf gemeinsame Veranstaltungen bemüht haben. Auch freuen wir uns wie immer sehr über den Anblick der geputzten Leipziger Stolpersteine und der kleinen Gedenkstätten, die im Zuge des Putzens mitunter entstehen, wenn auch Blumen niedergelegt oder Kerzen angezündet werden. Auch Claudia Maicher (MdL BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) hat am Samstag am Putzen mitgewirkt und ihre Bilder geteilt – vielen Dank hierfür. Wenngleich vielleicht nicht jeder Stein in Leipzig am Samstag geputzt werden konnte, so zählt doch jeder einzelne von ihnen – denn hinter jedem Stein steht ein individuelles Schicksal, das an diesem bedeutsamen Tag bedacht wurde.

Abschließend möchten wir Ihnen und Euch noch ein paar Eindrücke von unserem 08. Mai 2021 zugänglich machen, den wir mit einem symbolischen Auftakt in der Eisenbahnstraße 47 an den Stolpersteinen von Samuel Hundert, Josef Weißblüth und Mania Weißblüth gemeinsam mit dem Aktionsnetzwerk ‚Leipzig nimmt Platz‘ begannen.

Die Leipziger Internetzeitung (L-IZ) war vor Ort und hat einen Beitrag zum Auftakt veröffentlicht, der hier abgerufen werden kann. Auch der MDR berichtete u.a. über unsere Auftaktveranstaltung im Leipziger Osten. Der Videobeitrag des MDR können Sie sich hier ansehen.

Presse
gepostet am: Samstag, 08.05.2021, 8:05 Uhr

Tag der Befreiung – 08. Mai 2021

Der heutige Tag ist in verschiedenen europäischen Ländern als „Tag der Befreiung“ bekannt – der Jahrestag der „Befreiung“ durch die Alliierten und der Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht: das Ende des Zweiten Weltkriegs.

Viele Menschen wurden dabei nicht nur vom Nationalsozialistischen Regime, sondern auch aus der Gefangenschaft, der Zwangsarbeit oder der lebensbedrohlichen Situation in Konzentrationslagern befreit.

In den vergangenen Monaten wurden wir insbesondere durch bundesweite Proteste selbsternannter „Querdenker“ immer wieder mit NS-Verharmlosung, Holocaust-Leugnung und Antisemitismus – vor allem gehüllt in abstruse Verschwörungserzählungen – konfrontiert. Dies ist nicht nur höchst schmerzhaft für all jene, die den Nationalsozialismus erlebt, Angehörige verloren oder dem Tod im Konzentrationslager nur knapp entkommen sind, sondern es ist überdies brandgefährlich.

Wenn wir zulassen, dass die Geschichte derart verdreht und verharmlost wird, lassen wir auch zu, dass wir unaufmerksam werden für tatsächliche Entwicklungen, die uns Sorgen machen sollten. Und Sorgen machen sollte uns vor allem das unhinterfragte oder akzeptierte gemeinsame Demonstrieren mit Rechtsextremist:innen, Neonazis, Anhänger:innen der Reichsbürger-Bewegung oder Holocaustleugnern. Wir positionieren uns daher entschieden gegen diese Proteste und die Akzeptanz solcher Weltanschauungen und distanzieren uns entschlossen von jenen, die selbiges nicht tun.

Lasst uns am Tag der Befreiung zurückblicken und erinnern, vorausschauen und mahnen. Lasst uns auf die Wichtigkeit der Erinnerung hinweisen und an unseren demokratischen Werten festhalten. Nur wenn wir uns mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen und diese aufarbeiten, können wir Veränderungen bewirken, unsere geschichtliche Verantwortung übernehmen und daran erinnern, dass Hass und Ausgrenzung keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen.

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass wir heute gemeinsam mit dem Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ und dem „Leipzig. Courage zeigen! e.V.“ zum dezentralen Stolpersteine-Putzen aufgerufen haben.
Wer sich daran beteiligen oder aber unserer symbolischen Auftaktveranstaltung im Leipziger Osten beiwohnen möchte, findet weiterführende Informationen unterhalb sowie auf unserer Facebookseite

Presse
gepostet am: Freitag, 07.05.2021, 12:05 Uhr

Geithainer Stolperstein innerhalb von 3 Wochen zweifach geschändet

Anfang letzter Woche, am 27. April, informierte unser Projektpartner des letzten Geithainer Stolpersteinprojektes – das Flexible Jugendmanagement aus dem Landkreis Leipzig – im Rahmen einer Pressemitteilung über die versuchte Schändung des am 19.04. verlegten Gedenksteins für Paul Weise. Wenngleich uns dieser Schändungsversuch nicht zuletzt aufgrund der zeitlichen Nähe zum Verlegetermin des Stolpersteins bereits sehr betroffen gemacht hatte, so sind wir nun umso schockierter darüber, dass sich mittlerweile ein zweiter Versuch – dieses Mal mit noch offensichtlicher Schädigung des Steines – ereignet hat.

Von den Schüler:innen der Projektgruppe aus Geithain erreichte uns ein Bild der offensichtlich mit einem Brandfleck beschädigen Messingplatte des Gedenksteins.

Was uns dabei betroffen macht ist aber nicht der materielle Schaden, sondern die Bedeutung hinter der Schändung. Die damit ausgedrückte Erinnerungsabwehr verdeutlicht in unseren Augen einmal mehr die besondere Brisanz der politischen Verhältnisse in den ländlichen Regionen und damit einhergehend die Bedeutung von historisch-politischer Bildungsarbeit sowie die Wichtigkeit des erinnerungskulturellen Engagements innerhalb der Zivilgesellschaft. Die Schändung des Stolpersteins wird bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden. Wir hoffen, dass auch weiterhin Anwohner:innen aufmerksam bleiben und solche Vorfälle dokumentieren und melden (z.B. bei ChronikLE). Am kommenden Montag werden die Schüler:innen den Stein erneut zusammen mit dem Flexiblen Jugendmanagement putzen – neben der Reinigung des Gedenksteins ist dies in unseren Augen vor allem ein wichtiger symbolischer Akt, der eine politische Haltung ausdrückt. Die Stolpersteine erinnern an Opfer der NS-Verfolgung, an die schrecklichen Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus und an jene, die sich dagegen engagiert haben – einer von ihnen war Paul Weise.

Morgen, am 08. Mai, wollen auch wir in Leipzig Stolpersteine anlässlich des „Tags der Befreiung“ putzen und an die NS-Verbrechen erinnern. Das Putzen der Steine steht dabei aber nicht nur sinnbildlich für das Erinnern an die individuellen Schicksale aller Opfer, sondern soll uns ferner erneut vor Augen führen, wohin Menschenfeindlichkeit und Intoleranz führen können. Die Stolpersteine mahnen uns, an unseren demokratischen Werten festzuhalten und uns für Weltoffenheit, Toleranz und Zivilcourage zu engagieren – gegenwärtig und zukünftig.

Wer sich am dezentralen Putzen beteiligen möchte, findet nähere Informationen auf unserer Homepage-Startseite, der dazugehörigen Terminkacheln sowie hier.

Termine
gepostet am: Mittwoch, 05.05.2021, 8:05 Uhr

„Facing up to the Far Right: What can we learn?“

Nachdem wir zu Beginn dieses Jahres mit dem Obermayer Award für unser bildungspolitisches Engagement ausgezeichnet wurden, freuen wir uns sehr, nun erneut mit Widen the Circle – der gemeinnützigen Organisation, die die Preisverleihung in Zusammenarbeit mit der Obermayer-Foundation verwaltet – kooperieren zu können.

Wir möchten Sie und Euch in diesem Sinne ganz herzlich zu einer spannenden Online-Veranstaltung am 11. Mai 2021 (Dienstag) um 20 Uhr einladen, die sich der folgenden Fragestellung widmen wird: „Facing up to the Far Right: What can we learn?“ (Frei übersetzt: „Was können wir lernen, wenn wir uns mit Rechtsradikalen befassen?“)

Inhaltlich soll der Umgang mit Rechtsradikalismus in Deutschland und den USA aus Sicht zweier unterschiedlicher Organisationen besprochen und beleuchtet werden – wobei der Erich-Zeigner-Haus e.V. die deutsche Perspektive bereitstellen wird. Die Herausforderung des Umgangs mit Rechtsextremismus und Neonazismus kann unterschiedlich angegangen werden – zwei mögliche Ansätze wollen wir im Gespräch vorstellen und diskutieren.
Dabei soll es um mögliche Taktiken, Strategien und Programme sowie um die Bedeutung der lokalen Geschichte gehen. Ferner soll darauf eingegangen werden, warum es entscheidend ist, falschen historischen Narrativen entschieden entgegenzutreten.

Im Gespräch werden sich die folgenden führenden Vertreter:innen der Organisationen miteinander austauschen:

Raimund Grafe
Vorstandsvorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e.V. in Leipzig (Deutschland)

Kate Bitz
Programmdirektorin des Western States Center aus Spokane (Washington)
Das Western States Center engagiert sich wie auch der Erich-Zeigner-Haus e.V. im Bereich der Demokratiearbeit. Kate Bitz konzentriert sich dabei vor allem auf die Bekämpfung des weißen Nationalismus durch Organisation, Forschung und Entwicklung lokaler Führungskräfte im pazifischen Nordwesten.

Die virtuelle Konversation wird in englischer Sprache abgehalten. Die Moderation übernimmt Joel Obermayer, Gründer und Geschäftsführer von Widen the Circle. Weitere Informationen über die Veranstaltung und Möglichkeiten der Anmeldung können hier abgerufen werden.

Wir freuen uns wie immer über Interesse an der Veranstaltung und hoffen auf zahlreiche Anmeldungen und einen spannenden internationalen Austausch.

 

Presse
gepostet am: Dienstag, 04.05.2021, 10:05 Uhr

Dezentrales Stolpersteine-Putzen am 08. Mai 2021

Am kommenden Samstag ist der 08. Mai und somit jährt sich zum mittlerweile 76. Mal der „Tag der Befreiung“, der in verschiedenen europäischen Ländern als Jahrestag der „Befreiung“ durch die Alliierten und als Ende des Zweiten Weltkriegs begangen wird. Aber es ist nicht allein dieser „positive Anlass“ des 08. Mai, an den wir an diesem wichtigen Tag erinnern möchten. Vielmehr steht dieses Datum für uns für die Bedeutung des Erinnerns an die Verbrechen der NS-Vergangenheit wie auch für das Einstehen gegen Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung aller Art.

In diesem Sinne würden wir gerne zu einer passenden Veranstaltung oder Kundgebung einladen – doch wie auch schon im vergangenen Jahr erachten wir dies aufgrund der Pandemielage für schwierig umsetzbar. Wir möchten daher, ebenfalls wie im vergangenen Jahr, stattdessen gemeinsam mit dem Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ und dem „Leipzig. Courage zeigen! e.V.“ zum dezentralen Stolpersteine-Putzen einladen, um an den Tag der Befreiung und die zahlreichen Opfer, die das NS-Regime gefordert hat, zu erinnern. Das Putzen der Steine steht dabei aber nicht nur sinnbildlich für das Erinnern an die individuellen Schicksale aller Opfer, sondern soll uns ferner erneut vor Augen führen, wohin Menschenfeindlichkeit und Intoleranz führen können. Die Stolpersteine mahnen uns überdies, an unseren demokratischen Werten festzuhalten und uns für Weltoffenheit, Toleranz und Zivilcourage zu engagieren – gegenwärtig und zukünftig.

Das dezentrale Stolpersteine-Putzen wollen wir in diesem Jahr mit einem symbolischen Auftakt um 12.30 Uhr in der Eisenbahnstraße 47 zusammen mit unseren Kooperationspartnern begehen. Hier wollen wir die Steine von Mania und Josef Weißblüth sowie Samuel Hundert putzen und ihnen somit gedenken.

Samuel Hundert (*1902, Stanislau) war etwa 1927 nach Leipzig gekommen und hatte sich dort, wie auch sein Bruder Aria Jehuda, der Leipziger LO (Linke Opposition) angeschlossen. Sie waren zwei von 100-150 Mitgliedern und Sympathisanten der politischen Gruppierung, die zur KPD gehörte. Als Samuel nach Leipzig kam, lebte seine ältere Schwester Mania (*1897, Stanislau) bereits zusammen mit ihrem Mann Josef Weißblüth (*1897, Bohorodczany) in der Stadt. Samuel zog bei ihnen in die damalige Melchiorstraße 12, eine Verbindungsstraße zwischen Eisenbahnstraße und Rabet, ein. In der Hainstraße führte er später die Textilfirma „Hundert & Co.“, ehe er am 15.07.1933 aus Deutschland floh und nach Paris emigrierte. Dabei blieb er fortlaufend politisch engagiert und unterstützte die im Oktober 1933 aus der LO/KPD hervorgegangenen Internationale Kommunisten Deutschlands (IKD). 1938 ging Samuel Hundert dann aus existentiellen Gründen zurück in seine Heimatstadt Stanislau, wo er wieder auf Mania und Josef Weißblüth stieß, die 1935 aus Deutschland ausgewiesen und nach Polen abgeschoben worden waren. Ein Jahr nach Samuels Rückkehr in die Heimat wurde Stanislau durch den Hitler-Stalin-Pakt von sowjetischen Truppen besetzt. Nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begannen deutsche Mordkommandos und ihre Verbündeten mit Massenerschießungen und der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in Stanislau. So wurden allein am 12. Oktober 1941 10.000 bis 12.000 Menschen erschossen und in Massengräbern verscharrt. Im Dezember 1941 errichteten die Nazis ein Ghetto in Stanislau, das im Januar 1943 liquidiert wurde. Bei diesem Massenmord wurden Samuel Hundert (39 Jahre), Mania (44 Jahre) und Josef Weißblüth (44 Jahre) wahrscheinlich 1941 ermordet.

Wer an der Auftaktveranstaltung teilnehmen möchte, ist hierzu herzlich unter Berücksichtigung aller Auflagen zum Infektionsschutz eingeladen. Für das eigenständige Stolpersteine-Putzen ist auf unserer Homepage eine Übersicht der  Verlegeorte der Leipziger Stolpersteine sowie eine Anleitung zum Putzen der Steine hinterlegt. Die Stolpersteine können im Laufe des gesamten Tages geputzt werden. Jene, die sich an der Aktion beteiligen wollen, bitten wir jedoch um die Berücksichtigung aller derzeit gültigen Auflagen zum Infektionsschutz. Dies ist auch mit Blick auf die Größe der Personengruppen vor Ort zu berücksichtigen. Da wir aufgrund der Kürze der Zeit anders als am 09. November nicht allen Verlegeorten direkte Paten/Patinnen zuordnen können, bitten wir um eine gewisse Flexibilität in der Steinauswahl – es kann passieren, dass sich mehrere Personen den gleichen Stein aussuchen, sodass es hilfreich sein kann, sich direkt mehrere Adressen in der Nähe auszusuchen.

Vielen Dank an alle, die diese Aktion unterstützen.

Bleibt solidarisch und aufmerksam. Erinnert.

 

Presse
gepostet am: Sonntag, 02.05.2021, 8:05 Uhr

Über das aktuelle Demogeschehen im Land – Informationsbeitrag & Aufruf zum Widersprechen

Seit ziemlich genau einem Jahr erleben wir regelmäßige Proteste auf den Straßen, die nicht nur aufgrund der besonderen Bedingungen ihres Zustandekommens für großes Aufsehen sorgen. Die sogenannten „Querdenken-Proteste“ machen stattdessen auch damit auf sich aufmerksam, dass sich die Zusammensetzung der Demonstrierenden-Gruppe zunehmend veränderte. Zwar war die Masse der Protestierenden schon von Beginn an eher heterogen – von „gewöhnlichen“ Bürger:innen und besorgten Eltern, über friedliebend auftretende Waldorfpädagog:innen und Esoteriker:innen bis hin zu Anhänger:innen der AfD, der Reichsbürgerbewegung und antisemitischer Verschwörungsmythen. Auch wehende Reichskriegsflaggen und rechtsextremistische Symbole machten in der scheinbar „bunten“ Masse auf sich aufmerksam – wurden jedoch gerne von den Teilnehmenden der Proteste übersehen und akzeptiert, legitimiert durch das „gemeinsame Ziel“ und die geteilte „Kritik“ an den Maßnahmen der Regierung.

Die Proteste in Großstädten wie Frankfurt, Berlin oder Leipzig sind dabei eine Sache, die uns nachdenklich und besorgt stimmt. Die, wie es scheint, zunehmende Gewaltbereitschaft, die rechten Parolen, das Postulat einer Diktatur und einer angeblichen Gefährdung der Bevölkerung durch Impfungen ist dabei nur ein Teil dessen, was uns beunruhigt. Auch der stete Rückgriff auf antisemitische Ressentiments, Holocaust-Verharmlosungen und NS-Vergleiche beschäftigt uns und viele andere, die sich (u.a.) im politischen Bereich engagieren wollen oder politische Bildungsarbeit leisten.

Und doch bekommen wir häufig nur das mit, was sich direkt vor unserer eigenen Haustür abspielt oder uns im Fernsehen zusammengefasst wird. Wir möchten in diesem Beitrag auf die Lage in den umliegenden Landkreisen der Stadt Leipzig eingehen, in dem sich in den letzten Wochen ebenfalls die Proteste häufen.

Bei den zumeist an Montagabenden durchgeführten Protesten handelt es sich nicht um offizielle „Querdenken“-Demos, sondern um Proteste deutlich rechtsgerichteter und verfassungsfeindlich ausgerichteter Gruppen und Einzelpersonen, die unter dem Deckmantel der Maßnahmenkritik ihren Unmut auf die Straße tragen und so Unterstützung der Anwohner:innen suchen.

Am vergangenen Montag, den 19.04., gingen u.a. in Geithain, Colditz, Wurzen und Trebsen Menschen auf die Straßen, um (offiziell) gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu demonstrieren. Doch die Situation eskalierte – es gab mehrere Angriffe auf Beamt:innen, Einschüchterungsversuche gegenüber der Pressevertreter:innen vor Ort und vorläufige Festnahmen. In Geithain und Wurzen waren dabei jeweils mehr als 100 Personen Teil des Protestes gewesen.

In Trebsen, zwischen Bennewitz und Colditz, waren bei Protesten auch „viele rechte Flaggen und Symbole“ – darunter auch zahlreiche Reichskriegsflaggen – zu sehen gewesen, wie die LVZ im Anschluss berichtete. Auch die Wirmer-Flagge, die gerne auf Demonstrationen und Kundgebungen der Neuen Rechten hochgehalten wird, war zugegen. Rechtsgerichtete Symbole waren in Trebsen zwar verstärkt, insgesamt aber in allen Protesten auszumachen.

Uns besorgt, dass diese Proteste im Land in der Rezeption der Großstädter:innen „untergehen“ könnten – da derzeit so vieles auch in den Städten passiert. Auch befürchten wir, dass viele, die vielleicht üblicherweise nicht Unterstützer:innen rechter und rechtsextremer Gruppierungen und Positionen wären, von der allgemeinen Protestbewegung mitgezogen werden könnten – weil sie von der aktuellen Zeit verunsichert oder zum Beispiel persönlich durch wirtschaftliche Einbuße etc. betroffen sind. Für viele ist es zudem nach eigenen Aussagen nicht problematisch, mit Rechtsradikalen gemeinsam zu protestieren – das kennen wir schon von „Querdenken“. Viele sehen die Problematik hinter den wehenden Reichskriegsflaggen in ihrer Mitte nicht. Und wiederum andere gehen derzeit vielleicht nicht dagegen auf die Straße, weil sie Angst vor einer Ansteckung oder aber der Dynamik der Proteste haben, die so viel kleiner sind als beispielsweise in Leipzig.

Es sind schwierige Zeiten für große Demonstrationsaufrufe.
Was wir anregen möchten ist daher die Selbstinformation, die Auseinandersetzung mit den Geschehnissen im Land und vielleicht auch die Mobilisierung zum Gegenprotest.

Die nächsten Demonstrationen im Land sind größtenteils noch nicht offiziell angemeldet. Nach Aussage eines Teilnehmers des Wurzener Protests sind hier zumindest regelmäßige Proteste geplant und bereits durchgeführt worden – stets montags und freitags. Auch sind unseren Informationen zufolge* für Colditz nächste Demonstration am kommenden Montagabend geplant. Hier wurde allerdings bereits Gegenprotest unter dem Motto „Laut statt out: Für Anstand, Abstand & Solidarität“ angekündigt. Dieser soll am Colditzer Markt um 18.30 Uhr beginnen.

Wer also die Menschen im Land unterstützen möchte und kann und sich gegen die Proteste, die gerade deutlich von Rechten vereinnahmt werden, stellen will, sei zum Teilen dieses Aufrufs, zur Selbstinformation und -organisation eingeladen.

Wir möchten aber darauf hinweisen, dass ein sicheres Gefühl, eine Bezugsgruppe oder Kontaktperson dabei stets wichtig sein sollten – Demonstrationen im Land laufen häufig anders ab als hier in Leipzig, was nicht zuletzt auch der geringeren Größe geschuldet ist.

Wir danken Ihnen und Euch für die Unterstützung, das Engagement und die Bereitschaft, dieses Anliegen zu teilen und nach außen zu tragen.

Das Team vom Erich-Zeigner-Haus e.V.

 

* Für weiterführende Informationen zu jeweils aktuellen Demonstrationen ist eine weitere Recherche notwendig, da sich die Anmeldung dieser Veranstaltungen oft sehr kurzfristig gestaltet.

 

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