„Was tun? Wie Antisemitismus in Deutschland wirksam bekämpft werden kann“ – Lesung und Gespräch am 15.10.
Judenfeindschaft und antisemitische Straftaten erleben neue Rekordwerte – auch in Deutschland. Sicherheitskräfte, Behörden und Politiker scheinen überfordert. Jüdinnen und Juden ziehen sich schrittweise und doch merklich aus dem öffentlichen Leben zurück. Einen „Koffer für alle Fälle“ haben sie längst gepackt. Was kann den drohenden (neuen) deutsch-jüdischen Exodus noch stoppen? Im vorliegenden Band kommen Frauen und Männer zu Wort, die Antisemitismus (und Israelhass) nicht nur thematisieren, sondern auch konsequent bekämpfen – sei es als Lehrer, Trainer, Theologen, Anwälte oder Journalisten.
Datum & Zeit: 15.10.2026 | 19:00 Uhr
Ort: Erich-Zeigner-Haus (Zschochersche Str. 21)
Susanne Krause-Hinrichs ist Juristin und Geschäftsführerin der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung. Seit 2018 widmet sie sich der Entwicklung, und Umsetzung von Konzepten zur Antisemitismusprävention.
Dr. Olaf Glöckner ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter amMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ). Dort leitet er den wichtigen Forschungsschwerpunkt „Soziologie des Judentums“. Parallel dazu ist er als Lehrbeauftragter für Moderne Geschichte und Jüdische Studien an der Universität Potsdamtätig.