Ökologie in falschen Händen? Rechtsextreme Vereinnahmung erkennen und ihr begegnen

Was auf den ersten Blick befremdlich wirkt, ist längst Realität: Rechtsextreme Akteur*innen engagieren sich im Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, unterwandern Initiativen und vereinnahmen ökologische Anliegen für ihre Zwecke. Sie knüpfen an Themen an, die vielen von uns wichtig sind, und verbinden sie – oft zunächst subtil – mit ausgrenzenden, antidemokratischen Ideen, z. B. wenn es um Artenschutz geht.

Der Lernnavigator begleitet unser erstes digitales Kursmodul „Ökologie in falschen Händen? Rechtsextremismus erkennen und begegnen“ und richtet sich vor allem an Multiplikator:innen, die in ihren Kontexten informieren, sensibilisieren und stärken wollen. In kompakter Form bündelt die Broschüre die wichtigsten Kursinhalte und widmet sich drei Leitfragen:

  • Wie lässt sich Rechtsextremismus präzise erkennen – auch jenseits offensichtlicher Szenen?

  • Welche historischen Wurzeln verbinden Naturschutz mit völkischen Ideologien?

  • Und wie gelingt Gegenwehr, die über Theorie hinausgeht?

Interviews und Praxisbeispiele zeigen, welche Strategien sich bewährt haben, und bieten konkrete Ansatzpunkte für die eigene Arbeit. Abgerundet wird der Lernnavigator durch eine Auswahl weiterer Projekte und Initiativen – als Impuls zum Weiterdenken, Vernetzen und Handeln.

Die Publikation kann hier heruntergeladen werden:

 

Broschüre_Ökologie in falschen Händen_2026