Alltagsrassismus erkennen und begegnen

Alltagsrassismus kann verschieden in Erscheinung treten – mal offener, mal subtiler. Für Betroffene sind rassistische Diskriminierungen und Ausgrenzungen alltäglich. Nicht-Betroffene nehmen Alltagsrassismus jedoch häufig nicht wahr und/oder hinterfragen ihn nicht, wodurch er weiter reproduziert wird. Alltagsrassismus erkennen und benennen zu können ist daher ein wichtiger Schritt, um ein gleichberechtigtes, demokratisches Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu stärken und dem Phänomen präventiv zu begegnen. Im Rahmen des Workshops werden deshalb unter anderem die Geschichte, Mechanismen und Erscheinungsformen von (Alltags-)Rassismus in verschiedenen partizipativen Workshopeinheiten behandelt. Gemeinsam wird den Fragen nachgegangen: Wie ist Rassismus eigentlich entstanden? Was ist Alltagsrassismus? Wie wirkt sich rassistische Diskriminierung auf den Alltag von Betroffenen aus? Und wie kann ich ihm entgegentreten? Ziel des Workshop ist es, die Teilnehmenden für das Phänomen Alltagsrassismus zu sensibilisieren sowie kritisch eigene rassistische Denk- und Handlungsweisen zu reflektieren. Die Förderung und Stärkung der eigenständigen Positionierung von Seiten der Teilnehmenden sowie die Erweiterung der eigenen Reflexionsfähigkeit durch den gegenseitigen Austausch ist dabei ein zentraler Aspekt des Workshops.

Der Workshop kann ebenfalls als Schulung für Multiplikator*innen angeboten werden.

Referentin: Emily Bandt (M.A.)

Personenanzahl: 10 – 20

Alter: Schüler*innen ab Klasse 8, Erwachsene

Dauer: 2 bis 3 Stunden

Individuelle Absprachen können per E-Mail und Telefon getroffen werden: demokratie@erich-zeigner-haus-ev.de, 0341 8709507