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gepostet am: Montag, 20.06.2022, 14:06 Uhr

Rückblick: Fachtagung „Antisemitismus – Aktuelle Erscheinungsformen, Akteure und Prävention“

Vom 14. – 15. Juni 2022 fand unsere zweitägige Fachtagung „Antisemitismus – Aktuelle Erscheinungsformen, Akteure und Prävention“ in den Räumlichkeiten des Wasser-Stadt Leipzig e.V. statt. 40 Teilnehmende, unter anderem aus den Bereichen Wissenschaft, Journalismus, politische Bildung, Sozialarbeit und Lehramt, tauschten sich im Rahmen von Inputs, Workshops und Diskussionsrunden üben den gegenwärtigen Antisemitismus sowie den Umgang mit antisemitischen Ressentiments und Vorfällen in der pädagogischen Praxis aus. Unser Dank gilt an dieser Stelle allen Referierenden für die spannenden und informativen Beiträge, den Teilnehmenden für den regen Austausch, dem Wasser-Stadt Leipzig e.V. für die Räumlichkeiten und dem Team von Wullewupp für die Verpflegung.

Aufgrund der großen Nachfrage freuen wir uns außerdem bekannt zu geben, dass wir im Herbst diesen Jahres eine weitere Fachtagung zum Thema Antisemitismus in Leipzig veranstalten werden. Hierüber informieren wir zum gegebenen Zeitpunkt über unsere Social Media-Kanäle.

Das Team des Erich-Zeigner-Haus e.V.

Das Projekt wird im Programm AUF!leben – Zukunft ist jetzt. der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das Programm ist Teil des Aktionsprogramms Aufholen nach Corona der Bundesregierung.

 

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gepostet am: Mittwoch, 01.06.2022, 14:06 Uhr

AUSGEBUCHT: Fachtagung „Antisemitismus – aktuelle Erscheinungsformen, Akteure und Prävention“ (14.06-15.06.22)

Alle Plätze unserer Fachtagung „Antisemitismus – aktuelle Erscheinungsformen, Akteure und Prävention“ am 14. und 15. Juni sind nun belegt.

Wir bedanken uns recht herzlich für das rege Interesse und freuen uns schon auf einen spannenden Austausch!

 

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gepostet am: Mittwoch, 18.05.2022, 11:05 Uhr

Stolperschwelle in Gedenken an Zwangsarbeitende in Taucha verlegt

Am 17. Mai wurde eine Stolperschwelle am Markt 6 in Taucha erfolgreich verlegt.  Diese Stolperschwelle erinnert an über 2000 Zwangsarbeitende, welche ab 1944 in das KZ-Außenlager von Buchenwald zur Rüstungsproduktion in Taucha eingesetzt wurden.

Wir bedanken uns bei allen, die zur Verlegung erschienen sind und an der Organisation und Durchführung dieses Projekts beteiligt waren. Einen besonderen Dank widmen wir unseren Fördergebern der Holger Koppe Stiftung sowie Partnerschaften für Demokratie Nordsachsen, auf deren Unterstützung wir in diesem Projekt bauen dürften.

Mit einer Gruppe SchülerInnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Taucha der Klassenstufe 10 fand dieses Projekt über zwei Jahre hinweg statt. Angesichts einer intensiven Recherchearbeit, mehrerer Archivbesuche und umfangreichen Spendensammlungen bewiesen die SchülerInnen in mitten der Corona-Pandemie ihr außerordentliches Engagement.

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gepostet am: Dienstag, 17.05.2022, 12:05 Uhr

Zehn Stolpersteine für Familie Rotter verlegt

Am 16. Mai wurden in der Funkenburgstr. 4 und in der Jahnallee 14 zehn Stolpersteine in Gedenken an die Familie Rotter erfolgreich verlegt.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die zu der Verlegung gekommen sind sowie an der Erstellung und Umsetzung dieses Projekts beteiligt waren.

Gemeinsam mit 17 Fußballern der U15-Mannschaft vom 1.FC Lokomotive Leipzig ist es uns gelungen die Erinnerung an die vom NS-Regimes verfolgte Familie Rotter zu bewahren und freuen uns dieses Jugendprojekt nun erfolgreich abzuschließen. Insbesondere da diese selten in einem solchen institutionellen Rahmen stattfinden.

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gepostet am: Donnerstag, 12.05.2022, 12:05 Uhr

Einladung zur Fachtagung „Antisemitismus – Aktuelle Erscheinungsformen, Akteure und Prävention“ vom 14. – 15. Juni 2022

Antisemitismus hat eine lange Geschichte und Kontinuität. So zeugen zahlreiche Ereignisse der letzten Jahre von der fortwährenden Aktualität und Alltäglichkeit des Phänomens: von brennenden Israel-Fahnen vor Synagogen, geschichtsrevisionistischen Positionen und antisemitischen Verschwörungserzählungen, die nicht zuletzt im Kontext der sogenannten Querdenken-Bewegung Konjunktur haben, über verbale und körperliche Angriffe auf Menschen jüdischen Glauben bis hin zum antisemitisch motivierten Anschlag auf die Synagoge in Halle im Jahr 2019. Nicht immer zeigt sich der Antisemitismus jedoch konkret und offensichtlich. Häufig äußert er sich in Codes und Chiffren, die ihren antisemitischen Gehalt erst auf den zweiten Blick offenbaren. Um Antisemitismus abzubauen, ist es daher besonders wichtig, über dessen Erscheinungsformen aufzuklären und ihr (Fort-)Wirken in der Gegenwart aufzuzeigen.

Vom 14. – 15. Juni 2022 veranstaltet der Erich-Zeigner-Haus e.V. eine Fachtagung zum Thema „Antisemitismus – Aktuelle Erscheinungsformen, Akteure und Prävention“. Das kostenfreie Fortbildungsangebot wird durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung im Programm Auf!leben gefördert und richtet sich an Multiplikator*innen, Lehrkräfte, Sozialarbeiter*innen und Interessierte aus ganz Sachsen.

Der erste Tag der Fachtagung dient als Fundament und soll Wissen und Hintergrundinformationen über aktuelle Erscheinungsformen und Debatten in Form von Inputs, Workshops und Diskussionsrunden vermitteln, um so zu einem besseren Verständnis der komplexen Themenfelder beizutragen. Am zweiten Tag steht der Umgang mit Antisemitismus im Bildungskontext und dem beruflichen Alltag sowie Handlungsstrategien, Präventions- und Interventionsmöglichkeiten im Fokus.

Das Programm der Fachtagung finden Sie hier.

Die Fachtagung findet in den Räumlichkeiten des Wasser-Stadt-Leipzig e.V. statt. Die Adresse lautet: Industriestraße 72, 04229 Leipzig

Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um eine formlose Anmeldung bis zum 01. Juni unter nachfolgender Mailadresse: veranstaltungen@erich-zeigner-haus-ev.de

 

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gepostet am: Donnerstag, 12.05.2022, 11:05 Uhr

Stolpersteinverlegungen in Leipzig und Taucha am 16. und 17. Mai

Am 16. Mai werden neun Stolpersteine zur Erinnerung an Familie Rotter in Leipzig verlegt.

Fünf der Steine, für Eugenie (geb. Hein) Rotter, ihre Söhne und Karl Josef, Fritz Egon und Curt Rotter und Curts Frau Minna Rotter (geb. Springer), werden in der Jahnallee verlegt werden. Die damalige Frankfurter Straße 20 war der letzte gemeinsame Wohnort der Familie, bevor sich ihre Wege aufgrund des NS-Regimes trennten. Dem ältesten Sohn der Familie, Otto Rotter, wird gemeinsam mit seiner Frau Marianne (geb. Vogel), und ihren beiden Söhnen Klaus Adolf und Heinz in Form von vier Stolpersteinen in der Funkenburgstraße gedacht werden. Hier lebten sie gemeinsam bis 1933, bevor sie nach Frankreich flohen. Das Projekt wurde gemeinsam mit 17 Fußballern der U15-Mannschaft des 1. FC Lokomotive Leipzig durchgeführt, sie sind die erste Fußballmannschaft in ganz Sachsen, welche ein solches Stolpersteinprojekt durchführte.

Um 14:30 Uhr werden in der Funkenburgstr. 4 in Leipzig die ersten Stolpersteine für die Familie Rotter verlegt. Im Anschluss werden ab 14:50 Uhr die anderen Stolpersteine in Gedenken an Familie Rotter in der Jahnallee 14 verlegt.

 

Am 17. Mai 2022 um 9.00 Uhr auf dem Markt 6 in Taucha wird eine Stolperschwelle den Opfern der Zwangsarbeit in dem KZ-Außenlager Taucha verlegt.   

Gemeinsam mit zehn Schüler*innen der 10. Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Taucha wurde die Geschichte der Zwangsarbeit in Taucha genauer recherchiert. Die Stolperschwelle möchte den Menschen gedenken, welche für die Hugo-Schneider-Aktiengesellschaft (HASAG) und die Erla-Maschinenwerk GmbH Zwangsarbeit leisten mussten. Zwischen 1944 bis April 1945 waren bis zu 14.500 Zwangsarbeitende in den deutschen HASAG-Werken untergebracht und wurden ab April durch die SS-Einheiten auf sogenannte „Todesmärsche“ geschickt. Die Erla-Maschinenwerke beschäftigten in ihrem Rüstungsbetrieb 1943 circa 16.000 Zwangsarbeiter*innen, welche in großen Barackenlagern untergebracht waren, 20 dieser Lager befanden sich im Leipziger Stadtgebiet.

Beide Verlegungen werden unter den Auflagen der geltenden Corona-Regeln stattfinden.

Wir freuen uns über Ihr Kommen!

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gepostet am: Freitag, 06.05.2022, 12:05 Uhr

Einladung zu Gedenkveranstaltungen 8. und 9. Mai

Der 8. Mai ist in verschiedenen europäischen Ländern als „Tag der Befreiung“ bekannt – der Jahrestag der „Befreiung“ durch die Alliierten und der Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Damit endete der 2. Weltkrieg in Europa.

Um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken, möchten wir Sie am Sonntag, den 8. Mai um 11:00 Uhr auf dem Ostfriedhof Leipzig, Oststraße 119, zur Gedenkveranstaltung der Stadt Leipzig zum 77. Jahrestag des Kriegsendes einladen.

Hinsichtlich des verheerenden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der gegenwärtig in Europa stattfindet, möchten wir zudem auf folgende Veranstaltungen hinweisen:

Am 9. Mai um 18:00 Uhr findet auf dem Nikolaikirchhof eine Kundgebung statt, bei der unter anderem Gabriele Goldfuß, Brigitte Moritz und Christian Wolff nach einem Friedensgebet sprechen werden.

Ebenfalls am 9. Mai um 19:00 Uhr wird die Öffentliche Diskussionsveranstaltung des EuropaMaidan Leipzig e.V. mit dem Titel „Abkehr von Russland? – 77 Jahre nach der Befreiung vom deutschen Nationalsozialismus“ mit Stephan Bickhardt, Vorsitzender des EuropaMaidan Leipzig e.V. und Dr. Oksana Makohon, Ukrainische griechisch-katholische Gemeinde Leipzig, stattfinden. Im Podium: Dr. Andreas Umland, Prof. Dr. Beate Mitzscherlich, Andrii Kozak. Moderation: Reinhard Bohse. Veranstaltungsort ist das Stasi-Unterlagen-Archiv im Bundesarchiv, Außenstelle Leipzig, Dittrichring 24.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf.
Bitte den Aufruf weiterverbreiten!

Termine
gepostet am: Montag, 02.05.2022, 11:05 Uhr

Sowjetische Kriegsgräber. Zwischen Totengedenken und Erinnerungskultur

Herzliche Einladung zum Vortrag mit anschließendem Gespräch am Freitag, den 6. Mai, um 18 Uhr im Erich-Zeigner-Haus.

In der deutschen Sepulkralkultur (Kultur des Todes, des Sterbens, des Bestattens sowie des Trauerns) bestimmen kirchliche und kommunale Friedhöfe das öffentliche Bild. Es gibt jedoch Grabstätten in der Bundesrepublik, die einen anderen, in dem Fall politischen und kriegerischen Hintergrund haben. Gemeint sind die Grabfälder von Toten des Zweiten Weltkrieges, hierbei insbesondere sowjetischer Soldaten, Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter.

Die Leipzigerin Gisela Wedekind, Mitglied im BDWO (Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V.) und DenkMalFort e.V. – Die Erinnerungswerkstatt Dresden, beschäftigt sich seit 1994 mit sowjetischen Kriegsgräbern in Deutschland, ihrer Entstehung, dem ästhetischen Erscheinungsbild und ihrer Einbindung in die heutige Gedenk- und Erinnerungskultur.

Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns über Ihr Kommen

 

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gepostet am: Montag, 04.04.2022, 11:04 Uhr

Gemeinsames Gedenken am Todestag von Erich Zeigner

Am Dienstag, den 5. April 2022, um 11 Uhr auf dem Leipziger Südfriedhof, Sektion 11.

Der Namensgeber unseres Vereins Erich Zeigner starb vor 73 Jahren in Folge einer schweren Krankheit im Amt des ersten Leipziger Oberbürgermeisters nach der NS-Diktatur. Morgen, am 5. April 2022, wollen wir an der neu gestalteten Grabstelle Zeigners auf dem Südfriedhof ihm und seiner Arbeit gedenken.

Erich Zeigner hat nicht nur als Oberbürgermeister beim Aufbau Leipzigs entschieden mitgewirkt, sondern war während der NS-Zeit unter eigener Lebensgefahr zivilcouragiert engagiert und rettete gemeinsam mit seiner Sekretärin Johanna Landgraf mindestens einer jüdischen Familie das Leben. Sein Einsatz und seine Selbstlosigkeit in dunklen Zeiten ist der geistige Hintergrund, hinter der wir heute unsere Arbeit sehen und gestalten.

Seien Sie also herzlich zum gemeinsamen Gedenken an Erich Zeigner und sein Wirken morgen, am 5. April um 11 Uhr auf den Südfriedhof an seinem Grab in Sektion 11 eingeladen.

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gepostet am: Montag, 21.03.2022, 10:03 Uhr

Zum heutigen „Internationalen Tag gegen Rassismus“

Der heutige Internationale Tag gegen Rassismus erinnert seit 1966 an das „Massaker von Sharpville“, bei dem in der gleichnamigen südafrikanischen Stadt während einer Demonstration gegen die Apartheidsgesetze 69 Personen von Polizist*innen erschossen und min. 180 weitere Personen teils schwer verletzt wurden. Seit nunmehr 56 Jahren wird am 21. März den Opfern des Massakers gedacht. Zusätzlich finden anlässlich des Tages die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Vom 14. bis zum 27. März werden in zahlreichen Städten verschiedene Veranstaltungen zum Thema Rassismus ausgerichtet. Für Leipzig gibt es auch in diesem Jahr ein breites Angebot, das unter anderem Filmvorführungen, Diskussionsrunden, Weiterbildungen und Workshops umfasst.

Außerdem möchten wir an diese Stelle auf unsere Multiplikator*innenschulungen „Alltagsrassismus erkennen, reflektieren und begegnen“ hinweisen. Das Weiterbildungsangebot richtet sich unter anderem an Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen und möchte in diesem Rahmen für Alltagsrassismus sensibilisieren sowie rassistische Denk- und Handlungsmuster reflektieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

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