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gepostet am: Donnerstag, 18.07.2019, 12:07 Uhr

Ein FSJ-Politik im Erich-Zeigner-Haus e.V.

Bis zum 07.08.2019 kannst Du dich bewerben!

Bereits zum siebten Mal können interessierte Jugendliche bis zum Alter von 27 Jahren einen Freiwilligendienst im Erich-Zeigner-Haus e.V. im Jahr 2019/2020 absolvieren. Unter vielen anderen in Sachsen ist auch der Erich-Zeigner-Haus e.V. Einsatzstelle des FSJ-Politik, Träger ist die Sächsische Jugendstiftung.

Die offizielle Bewerbungsfrist der Sächsischen Jugendstiftung ist schon abgelaufen – wir nehmen als Verein jedoch noch Bewerbungen bis zum 07.08.2019 an. Koordinatorin und Programmleiterin des FSJ-Politik ist Felicitas Koch von der Sächsischen Jugendstiftung. Daher schickt bitte eure Bewerbungen per Mail an Frau Koch: fkoch@saechsische-jugendstiftung.de. Diese werden dann an uns weitergeleitet.

Die Bewerbungsgespräche werden im Juli/August in unseren Vereinsräumen in Leipzig-Plagwitz stattfinden. Der/ die Freiwillige beginnt das FSJ dann am 01.09.2019 und absolviert dieses bis zum 31.08.2020. Bei weiteren Fragen rund um das FSJ-Politik wendet euch entweder direkt an Felicitas Koch oder telefonisch bzw. per Mail bei uns.

Detailliertere Infos zum FSJ-Politik findet ihr entweder direkt auf unserer Homepage unter Politische Arbeit / Ein FSJ-Politik im Erich-Zeigner-Haus e.V. oder auf der Seite der Sächsischen Jugendstiftung.

Wir freuen uns auf euch!

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gepostet am: Montag, 01.07.2019, 10:07 Uhr

Workshop und Konzert zu „Verfemter Musik“ im Rahmen der Jüdischen Woche 2019 in Leipzig

Erneut fand die Jüdische Woche in Leipzig statt – in diesem Jahr lautete das Motto „L’dor v’dor – Von Generation zu Generation“. Neben den vielen Angeboten im Programm der diesjährigen Jüdischen Woche – von Konzerten, Lesungen und Filmen, Theater und Tanz bishin zu Zeitzeugengesprächen und Vorträgen, fand erstmalig auch im Erich-Zeigner-Haus eine Veranstaltung im Rahmen der Woche statt.

Am Freitag, den 28.06., luden wir ab 18.00 Uhr zum öffentlichen Konzert „Verfemte Musik“ zusammen mit den beiden Künstlerinnen Cornelia Walther und Vanessa Bosch, die gemeinsam als „DuoWaltherBosch“ auftreten. Im eindrucksvollen Konzert, zu dem sich etwa 30 interessierte Gäste im historischen Musikzimmer Erich Zeigners einfanden, spielten Vanessa Bosch und Cornelia Walther ein vielfältig zusammengestelltes Programm verfemter Musik. Zwischen den einzelnen Stücken informierten sie das Publikum außerdem über historische Hintergründe und das Leben betroffener Künstler*innen

Noch vor dem Konzert hielten die beiden Musikerinnen einen Workshop vor Schüler*innen des Schillergymnasiums – ebenso zum Thema „Verfemte Musik“. Das Workshopkonzept zeichnet sich durch eingebaute Stücke verfemter Musik aus, welche den Teilnehmer*innen des Workshops vorgespielt werden. Im 90-minütigen Workshop von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr lernten die Schüler*innen somit einige ausgewählte Werke jüdischer Musiker*innen kennen, die in der NS-Zeit verboten waren. Zudem wurden sie in die Thematik und Hintergründe der „Verfemten Musik“ eingeführt und arbeiteten in Gruppen zu drei Schwerpunkten: Komponist*innen im Exil/Arten der Emigration, Lebensumstände von jüdischen Musikschaffenden im Konzentrationslager sowie zu den Schicksalen zweier Überlebender – Coco Schumann und Esther Bejarano.

 

Nach einer erfolgreichen ersten Veranstaltung blicken wir mit Zuversicht auf eine kommende Zusammenarbeit mit dem Ariowitsch Haus und der Jüdischen Woche Leipzig. Wir danken insbesondere dem DuoWaltherBosch, aber auch der Jüdischen Woche Leipzig, im Rahmen derer das Konzert stattfinden konnte.

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gepostet am: Freitag, 14.06.2019, 12:06 Uhr

Abschluss der Veranstaltungsreihe „Sinti und Roma – Lebenswirklichkeiten“ am 12.06. im Erich-Zeigner-Haus

Ein abschließender Bericht von Organisatorin Gloria Pfister 

Als eigenes Projekt im Rahmen meines Freiwilligendienstes entschloss ich mich, eine Veranstaltungsreihe zur Geschichte und über verschiedene gesellschaftspolitischen Themen, die Sinti und Roma auf lokaler- bundes- und europäischer Ebene betreffen, umzusetzen. In meinen einleitenden Worten der Einzelveranstaltungen im April, Mail und Juni machte ich meinen Beweggrund zur Konzeption dieses Projektes immer wieder deutlich: Mein eigenes Unwissen insbesondere über die Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus sowie den Porajmos und weiterhin die Erkenntnis, dass es sehr vielen Menschen genauso geht. Um das zu ändern, sollte die Vortragsreihe einen Raum für externe ReferentInnen bieten, sich zu verschiedenen Themenkomplexen zu äußern.

So umfasste die Reihe folgende Einzelveranstaltungen:

10.04. 19.00 bis 21.00 Uhr, Vortrag: Das Leben der Sinti und Roma im Nationalsozialismus und danach (ReferentInnen: Jana Müller vom AJZ Dessau und Gjulner Sejdi vom Verein Romano Sumnal)

15.05. 19.00 bis 21.00 Uhr, Vortrag: Das Problem „Antiziganismus“ und das Beispiel antiziganistischer Kinderliteratur

12.06. 19.00 bis 21.00 Uhr, Gespräch: Die gesellschaftspolitische Lage von Sinti und Roma in Deutschland und Europa  (Referentinnen: Petra Cagalj Sejdi vom Verein Romano Sumnal und Anja Reuss vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma)

Im Mai referierte ich selbst zu dem gesellschaftlichen Phänomen „Antiziganismus“ und seine Strukturen in der Kinder- und Jugendliteratur. Die Auseinandersetzung mit dem Thema machte deutlich, dass Antiziganismus bzw. Antiromaismus eine sehr komplexe Problematik ist, die es vollumfänglich zu verstehen gilt, um seine Auswirkungen bestmöglich zu erfassen und zu bekämpfen. Besonders die Diskussion mit dem Publikum im Anschluss an den Vortrag zeigte, wie sehr der Begriff „Antiziganismus“ aktuell in der Diskussion steht und dass, so meine Ansicht, eine eigene Reflexion zu Begriffen, die verschiedene Rassismen zu erklären versucht, so auch der Begriff „Antiziganismus“, aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und stets im Bezug auf eigene Handlungen zu reflektieren ist.

Ein Teil der Reihe waren auch die Vernissage und Finissage der Ausstellung „Auf dem Dienstwege…“, passend zum Beginn und zum Ende der Reihe, die an denselben Tagen der Auftakt- und Abschlussveranstaltung im April und Juni stattfanden. Die Ausstellung zeigt Dokumente zur Erfassung, Ausgrenzung und Deportation der Leipziger Sinti und Roma im Nationalsozialismus. Vom 10.04. bis zum 12.06. war sie außerdem wöchentlich am Mittwoch für BesucherInnen zugänglich.

Die abschließende Finissage der Ausstellung sowie die Gesprächsveranstaltung am 12.06. konnten einen würdigen Abschluss der Reihe erreichen. Besonders im Vordergrund stand im Gespäch mit Anja Reuss und Petra Sejdi das Thema Antiziganismus/Antiromaismus sowie der Umgang und die Bekämpfung auf Bundes-, lokaler und kommunaler Ebene. Die Referentinnen gaben Einblicke in konkrete Alltagssituationen des Antiromaismus, aktuelle Anträge und Beschlüsse, die sich gegen Antiziganismus richten oder Roma betreffen und thematisierten auch die Aufarbeitung der Geschichte der Sinti und Roma im Nationalsozialismus. Im Anschluss an die Gesprächsrunde wurde die Diskussion mit dem Publikum eröffnet, das hohes Interesse und Gesprächsbereitschaft der BesucherInnen zeigte. Rund 30 Interessierte fanden sich an dem Abend zur Gesprächsveranstaltung ein.

Wir danken an erster Stelle den ReferentInnen, die die Einzelveranstaltungen mit ihrer Expertise bereichern konnten. Insbesondere danken wir außerdem Romano Sumnal e.V. für die inhaltliche Bereicherung in der Planung und Umsetzung der Reihe sowie den weiteren Kooperationspartnern – dem AJZ Dessau und dem VVN-Bda Leipzig e.V. – für die Unterstützung der Reihe. Natürlich wollen wir uns ebenso bei allen BesucherInnen bedanken, die sich zu den verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der Reihe im Erich-Zeigner-Haus eingefunden haben.

Sowohl das Team des Erich-Zeigner-Haus e.V. als auch, so mein Eindruck, die BesucherInnen konnten sensibilisiert werden insbesondere für die Verfolgung von Roma im Nationalsozialismus und die Wichtigkeit dessen Aufarbeitung, als auch für aktuellen Antiromaismus.

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gepostet am: Dienstag, 26.03.2019, 9:03 Uhr

Einblicke in die Buchmesse 2019

Erneut ist die Leipziger Buchmesse vorüber. Neben vielen Akteur*innen deutschlandweit beteiligten auch wir uns an der Messe: am Netzwerk „Leipzig liest weltoffen“ sowie am Lesefest „Leipzig liest“. Nun möchten wir rückblickend unsere Eindrücke von der diesjährigen Leipziger Buchmesse schildern.

Neben zweier Lesungen in den Vereinsräumen war der Erich-Zeigner-Haus e.V. von Beginn an in die Planungen des Netzwerkes „Leipzig liest weltoffen“ eingebunden und unterstützte dessen Veranstaltungen. So waren wir an der Kundgebung „Keinen Regalmeter für Faschismus“, die 18.00 Uhr im Zuge der feierlichen Messeeröffnung stattfand, beteiligt, zu der zeitgleich auch die Fotoaktion #büchermeer stattfand.

Ab Donnerstag befand sich ein Stand von Leipzig liest weltoffen in der Halle 2 auf der Buchmesse. Messebesucher*innen hatten dort die Gelegenheit, in den Austausch zu kommen, sich über aktuelle und zukünftige politische Aktionen verschiedener Vereine und Initiativen in Leipzig zu informieren und Publikationen zu erwerben. Am Stand waren außerdem täglich Veranstaltungen zu sehen, wie Lesungen, Vorträge oder Diskussionen. Außerdem fand jeden Tag von 14 bis 15 Uhr eine größere Veranstaltung im Sachbuchforum in Halle 5 statt, die ebenfalls von dem Netzwerk veranstaltet wurde.

Neben der Beteiligung am Stand wirkte Henry Lewkowitz, geschäftsführender 2. Vorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e.V, an drei Veranstaltungen im Sachbuchforum mit.

Am Freitag sprachen und diskutierten er und Dr. Nils Franke vom Wissenschaftlichen Büro Leipzig bei der Veranstaltung „Die „Rechten“ beim Wort nehmen“ von 14 bis 15 Uhr über die Konsequenzen aktueller rechtspopulistischer Aussagen für die Zukunft der Demokratie.

Am Samstag von 14:30 bis 15:00 Uhr stellte Nils Franke Argumentationshilfen gegen Rechte Ökologie basierend auf seiner veröffentlichten Broschüre „Naturschutz gegen Rechtsextremismus“. Die Moderation übernahm H. Lewkowitz.

Schließlich fand am Sonntag von 15 bis 16 Uhr die Diskussion „Lehrer unter Druck?“ statt. Die Diskutierenden Jens-Uwe Jopp, Henry Lewkowitz, Irena Rudolph-Kokot und Robert Doschütz (L-IZ) sprachen über die Schule als Raum für demokratische Bildung in Zeiten des Lehrer*innenprangers.

Parallel zu den Veranstaltungen auf dem Messegelände fanden zum Lesefest „Leipzig liest“ auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Programmpunkte in vielen Orten Leipzigs statt. Auch im Erich-Zeigner-Haus fanden zwei Lesungen statt: Am Freitag, den 22.03. lasen die Autorinnen Heike Thissen und Eva-Maria Bast aus ihrem Buch „Leipziger Geheimnisse“, am Samstag, den 23.03., sprach Robert Langer über seine Forschungsarbeit zu NS-Raubgutforschung an der Stadtbibliothek Bautzen und las Passagen aus seiner Publikation „Die Wege der geraubten Bücher“. Henry Lewkowitz und Gloria Pfister vom Erich-Zeigner-Haus e.V. moderierten am Freitag und Samstag.

Wir haben uns erneut sehr gefreut, erneut an der Buchmesse teilgenommen zu haben und freuen uns über das Interesse der Besucher*innen für beide Lesungen im Erich-Zeigner-Haus. Ein besonderer Dank gilt dem Netzwerk Leipzig liest weltoffen mit all seinen Mitwirkenden. Wir sind froh, dass auch wir am Projekt teilhaben konnten und wollen die sehr gute Organisation und Planung des Standes betonen.

Bis zur nächsten Buchmesse in Leipzig im Jahr 2020!

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gepostet am: Donnerstag, 14.03.2019, 10:03 Uhr

Das Netzwerk „Leipzig liest weltoffen“ zur Leipziger Buchmesse 2019

Auch wir beteiligen uns und rufen zur Unterstützung des Bündnisses auf

Anlässlich zur Leipziger Buchmesse, die vom 21. bis 24. März stattfindet, hat sich auf das Wirken des Aktionsnetzwerkes Leipzig nimmt Platz ein Bündnis mit dem Namen „Leipzig liest weltoffen“ gegründet. Dieses, bestehend aus Leipziger Akteuren wie Say it loud, Courage zeigen e.V. oder Lauter Leise e.V., organisiert auf der Messe einen Stand mit einem vielfältigen Programm von und für die Leipziger Zivilgesellschaft.

Das Netzwerk hat es sich zur Aufgabe gesetzt, auf der Messe eine Gegenposition zu den Verlagen, die menschenfeindliche und antidemokratische Inhalte auf die Buchmesse nach außen tragen, darzustellen. Der Stand mit einem Programm aus Lesungen, Vorträgen und Diskussionen, soll einerseits Interessierte zu vielfältigen Themen informieren, andererseits ein Ort für Anknüpfungspunkte für jene sein, die sich genauso gegen rassistische oder andere feindliche Positionen auf der Buchmesse einsetzen wollen. So bildet beispielsweise auch das Offene Forum, was täglich 13 Uhr stattfindet, einen Raum für Gespräche, Vernetzungen oder Projektvorstellungen. Das komplette Programm, organisiert vom Lauter Leise e.V., ist auf dessen Homepage zu finden: http://www.lauter-leise.de/leipzig-liest-weltoffen.html

Auf der Messe lassen sich mehrere Verlage (u.a. compact, Europa Terra Nostra,  Ahriman Verlag) zählen, die auf unterschiedliche Weise menschenfeindliche Positionen, also zum Beispiel rassistische und nationalistische Denkweisen, vertreten und diese an Besucher*innen der Messe breit nach außen tragen können. Die Dokumentation unter diesem Link verschafft einen guten Überblick: http://bkramer.blogsport.eu/2018/06/26/ahriman-verlag/

Nun hat „Leipzig liest weltoffen“ mehrere weitere Aktionen neben dem Stand und dessen Programm organisiert:

-Kundgebung zum Messeauftakt am Mittwoch, den 20.03. 18.00 Uhr am Augustusplatz: „Keinen Regalmeter für Faschismus“

https://www.facebook.com/events/2177436815647344/

– Fotoaktion: „Büchermeer zur Buchmesse“ am Mittwoch, den 20.03. 18:30 bis 19:00 Uhr am Augustusplatz

#büchermeer2019

https://www.facebook.com/events/2185371741776200/

-Diskussion im Institut für Zukunft: „Der Alltag im unruhigen Hinterland – Ein- und Ausblicke im Wahljahr 2019“ am Samstag, den 23.03. von 19 bis 21 Uhr

https://www.facebook.com/events/2278353712420276/

Alle, die die Buchmesse in diesem Jahr besuchen werden, laden wir herzlich dazu ein, am Programm des Netzwerkes an dem Stand A304 in Halle 2 teilzunehmen, mit anderen in den Austausch zu kommen, sich Infomaterialien zu besorgen oder am offenen Forum selbst aktiv zu werden. Außerdem rufen wir dazu auf, an der Kundgebung und der Fotoaktion „Büchermeer“ teilzunehmen, um ein Zeichen gegen Nationalismus und Rassismus zu setzen!

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gepostet am: Dienstag, 04.09.2018, 13:09 Uhr

Treffen des „Aufruf 2019“ im Ariowitsch-Haus

Unsere Teilnahme am Treffen des „Aufruf 2019“

Am Abend des 22.10.2018 fanden wir uns unter fast 200 eingeladenen Organisationen und interessierten Leipziger BürgerInnen beim ersten Treffen des „Aufruf 2019“ im Ariowitsch-Haus ein. Die Initiative wurde gegründet, um zusammen für ein weltoffenes Leipzig, ein demokratisches Sachsen und ein geeintes Europa zu stehen. Auch wir, der Erich-Zeigner-Haus e.V., unterstützt natürlich die Initiative. Wir wollen mit unserer Teilnahme und unserer Arbeit die Demokratie, den gesellschaftlichen Zusammenhalt, Integration und politische Bildung neben anderen Aspekten stärken und Lösungen beitragen. Neben Redebeiträgen des Oberbürgermeisters Burkhard Jung oder von Gisela Kallenbach, Vorsitzende des Vereins Synagoge und Begegnungszentrum Leipzig, konnten sich alle Anwesenden über eine Stunde mit eigenen Vorschlägen in die Diskussionsrunde einbringen und damit das Konzept des „Aufruf 2019“ mit beeinflussen. Wir freuen uns auf die Teilhabe an weiteren Treffen und rufen gern zur breiten Unterstützung der Initiative „Aufruf 2019“ auf.

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gepostet am: Dienstag, 04.09.2018, 12:09 Uhr

Die Universität Leipzig im Nationalsozialismus

Der Bildungstag „Die UL im Nationalsozialismus“ am 13.10. von 10-16 Uhr im Erich-Zeigner-Haus

Im Rahmen der sogenannten „kritischen Einführungswochen“ führt die Universität Leipzig mit dem Start des neuen Wintersemesters für mehrere Wochen lang jedes Jahr interessante und kostenfreie Bildungsveranstaltungen für Studierende oder Interessierte durch, um über grundlegende Probleme und Thematiken aufzuklären. Auch das Erich-Zeigner-Haus wurde dieses Jahr in die Einführungswochen mit eingebunden – am Samstag, den 13.10.2018, fand von 10 bis 16 Uhr in der Zschocherschen Straße 21 ein Bildungstag zum Thema „Die Universität Leipzig im Nationalsozialismus – Aufarbeitung, Gedenken, Politik“ statt. Am Vormittag gab es zwei Inputvorträge, einen von Henry Lewkowitz, Geschäftsführer des Erich-Zeigner-Haus e.V. zur Erinnerungskultur in Leipzig und ihrer aktuellen politischen Bedeutung, und den zweiten von der Studentenschaft zum Thema „Die Universität Leipzig im NS“ mit den inhaltlichen Strängen historische Einordnung, Studentenschaft und Professorenschaft. Am Nachmittag fand eine Exkursion zu verschiedenen Stolpersteinen in Lindenau statt, geleitet von Caroline Müller, freie Mitarbeiterin im Erich-Zeigner-Haus. Dabei wurden einzelne Schicksale im Zusammenhang mit dem historischen Kontext betrachtet. Außerdem klärte Henry Lewkowitz mit einem weiteren Vortrag zu dem Euthanasieprogramm in Sachsen und Leipzig auf. Dabei wurde auch die NS-Euthanasie in Sachsen sowie die NS-Euthanasie in Verbindung mit der Medizinischen Fakultät Leipzig thematisiert. Etwa 30 Interessierte fanden sich an diesem Samstag im Erich-Zeigner-Haus ein, hörten den Beiträgen zu oder brachten sich selber in Form von kritischen Fragen ein. Wir fanden, es war eine äußerst gelungene und lehrreiche Veranstaltung und bedanken uns beim Studentenrat für die gute Organisation des Bildungstages und bei allen Personen, die an diesem Tag anwesend waren.

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gepostet am: Donnerstag, 30.08.2018, 15:08 Uhr

Bürgerfest des Bundespräsidenten

Wir waren zu Gast im Schloss Bellevue

„Bitte lassen sie uns heute deutlich zeigen: Gegen grundlose Wut, gegen Demokratieverachtung wollen wir zusammenstehen!“ – mit diesen Worten leitete der Bundespräsident Frank Walther Steinmeier am Freitagnachmittag das Bürgerfest in seinem Schlossgarten ein, zu dem über 4000 Ehrenamtliche als Dank für ihr Engagement eingeladen waren.

Auch zwei Mitglieder des Erich-Zeigner-Hauses, Geschäftsführer Henry Lewkowitz und Ehrenvorsitzender des Vereins, Frank Kimmerle, hatten die Ehre, teilzunehmen. Der Bundespräsident machte den Anwesenden in seiner Rede deutlich, dass die ehrenamtliche und zivilgesellschaftliche Arbeit für eine Demokratie unabdingbar ist und bedankte sich mehrfach. Es war uns eine große Freude, unter den vielen anderen Engagierten eine solche Anerkennung für unsere Arbeit zu erhalten und uns ein Beweis dafür, dass unsere Arbeit von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung  ist.
Wir haben uns sehr über die Einladung zum Bürgerfest gefreut und es genossen, in Form des Festes vom Bundespräsidenten persönlich ein „Dankeschön“ zu erhalten sowie ins Gespräch mit anderen engagierten Menschen zu kommen.

 

Erich-Zeigner-Haus e.V.

Zschochersche Straße 21
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